Institut für Österreichkunde

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Historikertagungen | Literaturtagungen | Geographentagungen | Sonstige Tagungen

Das Dokumentationsprojekt erfasst die Jahre 1955-2000

LITERATURTAGUNGEN

43. Literaturtagung:
Thema: Ich kannte den Mörder, wußte nur nicht, wer er war“.
Zum österreichischen Kriminalroman der Gegenwart
Ort: St. Pölten, Hippolyt-Haus
Zeit: 30. 10. – 2.11. 2003
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. MMag. Dr. Friedbert Aspetsberger und Dr. Daniela Strigl
10 Referate

Referent/inn/en:
DDr. Richard Reichensperger (Wien):
Das Genre Kriminalroman, historisch und theoretisch
Univ.-Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann (Universität Wien):
Der Begriff des Verbrechens in der Gesellschaft und im Kriminalroman
Mag. Doris Priesching (Wien):
Der Krimi im (österreichischen ) Fernsehen: Einkaufspolitik, Statistik, Quoten
Dr. Fatima Naqvi (Wien):
Das Verbrechen und seine Zuschauer. Strukturelle Gewalt in den Filmen Michael
Hanekes [mit einem Seitenblick auf Thomas Glavinic‘ >Der Kameramörder<]
Mag. Dr. Bernhard Fetz (Österreichisches Literaturarchiv Wien):
Science Fiction - Kriminalroman: Die Konstruktionen von Verbrechen und Zukunft
Dr. Daniela Strigl (Wien):
Der Hedonismus und der Tod. Warum in Krimis soviel gekocht und gegessen wird
Dr. Evelyne Polt-Heinzl (Literaturhaus Wien):
Frauenkrimis – Von der besonderen Dotation zu Detektion und Mord
Univ.-Prof. MMag. Dr. Friedbert Aspetsberger (Universität Klagenfurt):
Kottan und Konsorten: Den Krimi herabgewirtschaftet oder literarisiert?
Prof. Mag. Erich Perschon (Wien):
Genres und Strukturen im Kinder- und Jugendkrimi
Prof. Dr. Karl Mellacher (Graz):
Ordnung schaffen in eine brüchige Welt. Zum Kriminalroman im Oberstufenunterricht

Dichterlesung: Christine Grän (München): Liebe ist nur ein Mord.

Publikation: Friedbert Aspetsberger/Daniela Strigl (Hg.): Ich kannte den Mörder, wußte nur nicht, wer er war“. Zum österreichischen Kriminalroman der Gegenwart (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 15). Innsbruck-Wien-München-Bozen (StudienVerlag) 2004, 294 Seiten.

42. Literaturtagung:
Thema: Neue, am liebsten die neuesten Trends.
Viel gegenwärtiger wird es nicht gehen.
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10. – 3. 11. 2002
Programmerstellung und Tagungsleitung:
Univ.-Prof. Mag. Dr.Friedbert Aspetsberger (Klagenfurt)/Dr. Clemens Ruthner (Antwerpen)
10 Referate

Referent/inn/en:
Dr. Clemens Ruthner (Österreich-Zentrum, Universität Antwerpen):
Ins Nest gekackt: Warum deutsche Literatur momentan besser ist als österreichische – eine Kleine [sic] Intervention
Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger (Universität Klagenfurt):
Ein Blick auf jungdeutsche Schriften: Zu den „Popliteraten“ um „Tristesse royale“ (Stuckrad-Barre, Elke Naters, Christian Kracht, Joachim Bessing)
Alfred Goubran (Autor, Verleger, edition selene, Wien):
Der Literaturbetrieb als Belangsendung. Rest-Bemerkungen (nachdem ich schon u.a. die Stammdaten-Blätter literarischer Bedeutungsträger in „Pöbelkaiser“ ausgefüllt hatte) zur Avantgarde und Trendhysterie der Bildungsbürgerkreatur
Mag. Dr. Alexandra Millner (Universität Wien):
Vatermord und Muttersühne. Erinnerungskonstruktionen bei Hans Eichhorn, Martin Pollack und Günther Grass
Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger (Diskussionsleitung):
Diskussion über die Notwendigkeit von Literaturvermittlung, wieweit Lesebedürfnisse bestehen oder geweckt werden sollen (Ersatztermin für das am Vortag ausgefallene Referat von Christian Ruzicska/Albert Lang (Köln): Bemerkungen aus dem internationalen Geschäft: Verlag, Theater, Übersetzung)
Mag. Ralph Klever (Ritter-Verlag, Klagenfurt-Wien):
"autor wie lektor sind längst zu einem kulturellen problem geworden" (reinhard priessnitz). die figur des autors und seine buch-haltung im biotop des "österreichischen"
Mag. Dr. Bernhard Fetz (Österreichisches Literaturarchiv Wien):
Was ist gegenwärtig an der gegenwärtig neuesten Literatur? Ein Quellenstudium zur Bewusstseinslage am Beispiel der aktuellen (Debüt-)texte von Bettina Galvagni, Zoë Jenny, Juli Zeh, Martin Prinz und Thomas Raab"
Dr.Evelyne Polt-Heinzl (Literaturhaus Wien):
Körperstrategien – Textstrategien. Beobachtungen zur neueren Literatur österreichischer Autorinnen
Mag. Dr. Peter Plener (Kakanien revisited, Universität Wien):
Von Hygieneschweinchen in Salzburg und Vögeln im Augarten (Wolf Haas)
Mag. Dr. Daniela Strigl (Wien): Lauter Fälle – nicht nur für die Literaturwissenschaft. Über den Hang zum Medizinischen zum Beispiel bei Paulus Hochgatterer, Melitta Breznik und Thomas Raab

Im Anschluss an das Referat Goubran: „St. Pölten“. Getextet und gesungen von Hubert Wolf. Gitarre: Bruno Reininger
Lesung: Thomas Raab: „Verhalten“ (Tropen-Verlag, 2002)

Publikation: Friedbert Aspetsberger (Hg.): Neues. Trends und Motive in der (österreichischen) Gegenwartsliteratur (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 14). Innsbruck-Wien-München-Bozen (StudienVerlag) 2003, 224 Seiten.

41. Literaturtagung:
Thema: Ein Dichter-Kanon für die Gegenwart! Urteile der Kritikerinnen und Kritiker
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10. – 3. 11. 2001
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr.Friedbert Aspetsberger

10 Referate und ReferentInnen:
Dr. Christine Rigler (Aggsbach-Dorf): Jungsein als literarische Qualität? Einige Beispiele zeitgenössischen Erzählens
Dr. Franz Haas (Rom/Mailand): Neue österreichische Literatur von außen gesehen (und rezensiert)
Dr. Clemens Ruthner (Antwerpen): Industriestandard der Kultur? Der Kanon zwischen Ästhetik und Ökonomie (Theorien und Definitionen)
Franz Josef Czernin (Rettenegg/Stmk.): Kanonfragen und Gegenwartsliteratur. Am Beispiele eines Romans von Christoph Ransmayer
Gustav Ernst (Wien): Jungautor/inn/en im Rahmen der strengen Literaturzeitschrift „Kolik“
Mag. Klaus Nüchtern (Wien): Was kümmert mich der Kanon?! Eine überaus subjektive Hitparade
Univ.-Prof. Dr. Konstanze Fliedl (Wien): Keiner kann dafür. Literaturförderung und Kanonbildung
Dr. Daniela Strigl (Wien): Die im Dunkeln und die im Licht. Was einer freischaffenden Rezensentin an bedeutenden Gegenwartsautor/inn/en auffällt
Konrad Holzer (Wien): Wie ein seriöser Rundfunk über Literatur unterrichtet und welche Autor/inn/en mir in den letzten Jahren positiv oder negativ aufgefallen sind
Dr. Franz Schuh (Wien): Sind ehemals triviale Gattungen nun die hochliterarischen?
Höchstens bei Wolf Haas

Tagungsbericht: für ÖGL 46. Jg. 2002 (Heft 1-2a) vorgesehen
Publikation: geplant

40. Literaturtagung:
Thema: Frauen[und/als Männer-]Konstruktionen
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 7. - 10. 12. 2000
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr.Friedbert Aspetsberger und Univ.-Prof. Mag. Dr. Konstanze Fliedl.

10 Referate und ReferentInnen:
Univ.-Prof. Dr. Marianne Schuller (Hamburg): Verpassen des Geschlechts – Zu Heinrich von Kleists Erzählung „Verlobung in St. Domingo“. Eine Gender-Frage?
Univ.-Lekt. Dr. Ingvild Birkhan (Wien): Geschlechterrollen im Spiegel der Psychoanalyse; Dr. Ute Liepold (Klagenfurt): >DIE VULVA DER UTERUS DIE HARNBLASE DIE GEDÄRME< Zum Verhältnis von Körper und Schrift
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konstanze Fliedl (Wien): Weiblichkeit und Gedächtnis. Am Beispiel Arthur Schnitzler
Dr. Andrea Capovilla (St. Hugh’s College, Oxford): „Neue Frauen“ in den Romanen von Vicki Baum, Irmgard Keun und Marieluise Fleisser
Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): Drei Misogyne: Doderer, Bernhard, ich
Mag. Dr. Daniela Strigl (Wien): Fräulein- und andere Wunder: Galvagni, Röggla & Co.
Mag. Dr. Arno Dusini (Wien): Sex & Rhime. Zu poetologischer Begrifflichkeit
Dr. Ilsebill Barta (Wien): Die Disziplinierung des Körpers. Geschlechtsspezifische Körper-prache im Zeitalter der Aufklärung
Dr. Eva Rossmann (Wien): Lasciate ogni speranza?

Lesung: Anna Mitgutsch aus „Das andere Gesicht“ (1986), „In fremden Städten“ (1992) und „Haus der Kindheit“ (2000).

Tagungsbericht: ÖGL 45. Jg. 2001, S. 79-88. Im Zusammenhang damit auch Glosse von OStR. Prof. Mag Hermann Möcker: Landeshauptmann – Landeshauptfrau – Landesnebenfrau – Landeshauptmännin. Ein „Problem“ geschlechtsspezifischer Sprache, ebda. S. 89.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/Konstanze Fliedl (Hg.): Geschlechter. Essays zur Gegenwartsliteratur (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 12). Innsbruck (StudienVerlag) 2001, 238 Seiten.

39. Literaturtagung:
Thema: Avantgarde und Traditionalismus. Kein Widerspruch in der Postmoderne?
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10. – 2. 11. 1999
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Kurt Bartsch (Graz).

10 Referate und ReferentInnen:
Dr. Klaus Kastberger (Österr. Literaturarchiv der Österr. Nationalbibliothek, Wien): Ist die Postmoderne die bessere Avantgarde?
Dr. Ferdinand Schmatz (Wien): Zum Begriff des Neuen, des Experiments, des Zitats. Anmerkungen über Methode und Ort im Feld möglicher Avantgarde heute
Prof. Dr. Neva Šlibar (Univ. Ljubljana/Laibach): „Ich will diese Vorhut nicht, diese sichernde Vorhut, die mich unnötig macht. Ich will ohne Vorhut kämpfen.“ Zur Literatur von Autorinnen im Problemfeld von Avantgarde und Traditionalismus, Moderne und Postmoderne
Mag. Thomas Eder (Wien): Dichterische und naturwissenschaftliche Erkenntnis. Am Beispiel Oswald Wieners und Reinhard Priessnitz'
Univ.-Prof. Dr. Evelyn Deutsch-Schreiner (Univ. für Musik u. darstellende Kunst, Graz): Das totale Theater. der Pionierbeitrag der Wiener Gruppe zum zeitgenössischen Avantgarde-theater
Priv.-Doz. Dr. Hermann Korte (Univ. Essen): Ernst Jandl und die konkrete Poesie im schulischen Lektürekanon
Mag. Stefan Schwar (Univ. Graz): Textinsekten mit Überschall. Tradition und Moderne bei Gert Jonke
Mag. Dr. Manfred Mittermayer (Univ. Salzburg): Poesie aus Ungewissheit. Friederike Mayröckers Prosa der achtziger und neunziger Jahre
Mag. Daniela Bartens (Univ. Graz): Das Häkeln und die Avantgarde. Zu Elfriede Jelineks „Stecken, Stab und Stangel“ – Eine Handarbeit
Ass. Dr. Günter A. Höfler (Univ. Graz): Erzählen ohne Schnörkel. Narrative Positionen nach der Postmoderne. Eine neue Avantgarde?

Lesung: Ferdinand Schmatz aus seinen Büchern „SPRACHE MACHT GEWALT“ und „das grosse babel,n“.

Tagungsbericht: ÖGL 44. Jg./2000, S. 60-66.
Publikation: Kurt Bartsch (Hg.): Avantgarde und Traditionalismus. Kein Widerspruch in der Postmoderne? (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 11). Innsbruck (StudienVerlag) 2000, 215 Seiten.

38. Literaturtagung:
Thema: Spielräume der Gegenwartsliteratur: Dichterstube – Rundfunkstudio – Klassenzimmer
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 23. –26. 10. 1998
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger und Prof. Mag. Dr. Werner Wintersteiner.

10 Referate und ReferentInnen:
SPIELRÄUME:
Am Beispiel von Michael Köhlmeiers „Dein Zimmer für mich allein“: Karoline Strauss (BG/BRG St. Martin, Villach): „Zimmerservice“. Eine Stellungnahme zu Virginia Woolfe und Michael Köhlmeier, „(D)ein Zimmer für mich allein“
Stefan Papst (BG/BRG St. Martin, Villach): Ein Buch, das mich herausfordert
Michael Köhlmeier (Hohenems): Mein „Dein Zimmer für mich allein“. Eine vorbereitete Antwort
Podiumsgespräch: Michael Köhlmeier mit den beiden Oberstufengymnasiasten Strauss und Papst (Leitung: Prof. Mag. Werner Wintersteiner)
Prof. Mag. Dr. Werner Wintersteiner (Univ. Klagenfurt): Von Einbrechern und Liebhabern. Spielraum der Literatur im Klassenzimmer
Univ.-Ass. Mag. Dr. Arno Rußegger (Klagenfurt): Literatur aus dem Bauch. Bemerkungen zur Kinoleinwand als Dichterstube anhand von Michael Köhlmeiers „Der Unfisch“; LITERATURBETRIEBSAMKEIT:
Ass. Dr. Günter A. Höfler (Univ. Graz): Hat die postmoderne Literatur Hitparadenform?
Dr. Evelyne Polt-Heinzel (Literaturhaus Wien): Der Kampf gegen/um den Bestseller. Mit Fallbeispielen aus der jüngeren österreichischen Literatur
GEGENWARTSLITERATUR ALS ORALE GEGENWÄRTIGKEIT?:
Dr. Gerhard Moser (ORF Wien): Die Rückkehr der Erzähler. Hörbare Anmerkungen zur Rennaissance des Radios im Allgemeinen und der Radio-Literatur im Besonderen
Prof. Mag. Karl Schmutzhard (BG/BRG Innsbruck): Die Schule – ein Theater. reden, schreiben, schweigen.
LITERATUR ALS EVENT - LITERARTURUNTERRICHT ALS EVENT?:
Ass. Mag. Doris Moser (ORF Kärnten und Univ. Klagenfurt): Über die Erhabenheit des Events. Der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb als Modellfall des Literaturbetriebs
Prof. Mag. Dr. Christian Schacherreither (BORG Linz): Weder praktisch noch ganzheitlich. 11 Thesen über den Literaturunterricht

Tagungsbericht: ÖGL 42. Jg./1998, S. 248-255.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/Werner Wintersteiner (Hg.): Spielräume der Gegen-wartsliteratur. Dichterstube – Messehalle – Klassenzimmer (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 9). Innsbruck (StudienVerlag) 1999, 224 Seiten.

37. Literaturtagung:
Thema: Hier Spricht der Dichterin. Wer? Wo? Zur Konstitution des dichtenden Subjekts in der neueren österreichischen Literatur

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1997
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger.

10 Referate und ReferentInnen:

I. Abteilung: Grundlagen:
Mag. Dr. Rosemarie Lederer (Ferlach): Ein Mann ist ein Mann! – ist ein Mann? – ist ein Mann... Hinweise und Beispiele zum mehrgeschlechtlichen dichterischen Subjekt aus der Perspektive einer feministischen Literaturwissenschaft für Männer
Mag. Dr. Daniela F. Mayr (Pasching bei Linz): „Ibich habibebi dibich sobi liebib!“ Marlene Streeruwitz ins Tagebuch geschrieben
II. Abteilung: Hier spricht wie die Dichterin:
Mag. Waltraud Krainz (Klagenfurt): Hier spricht die Frau zum Mann: Lieber Reinhold Messner
Univ.-Prof. Dr. Sigrid Schmidt-Bortenschlager (Salzburg): Das Geschlecht der Einbildungskraft
Ass.-Prof. Univ.-Doz. Mag. Dr. Konstanze Fliedl (Wien): Kopflose Frauen. Beispiele aus Texten österreichischer Autorinnen
III. Abteilung: Hier spricht wie der Dichter:
Univ.-Ass. Mag. Dr. Arno Rußegger (Klagenfurt): „[...] kein Buch für Frauen und auch keins für Männer, es ist ein Buch für Menschen.“ Bemerkungen zur Darstellungsweise von Frauen- und Männerbildern in Ingeborg Bachmanns „Simultan“
Univ.-Prof. Dr. Gerald Stieg (Paris): Canetti und Stendhal
Univ.-Prof. Mag. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler: Wie soll ich über Doderer redend dem Schlagschatten wahren Männertums entspringen? Doch nicht über Doderers Frauenfiguren (DD!)!
HS-Ass. Mag. Dr. Arthur R. Boelderl (Linz-Klagenfurt): „Writing a love letter to Schiller“. Zur Konstitution von sex und gender in der Literatur am Beispiel von Patricia Dunckers „Germanistin“
Dr. Elisabeth Reichart: Ein Apfel gegen den Durst.

Lesung: Elisabeth Reichart aus ihrem „Monolog „Sakkorausch“.

Führung: durch die neue niederösterreichische Landesbibliothek im Kulturbezirk des neuen Regierungsviertels der Landeshauptstadt St. Pölten durch Prof. Mag. Alois Eder (St. Pölten).
Tagungsbericht: ÖGL 41. Jg./1997, S. 435-440.
Publikation: Friedbert Aspetsberger (Hg.): Hier Spricht der Dichterin. Wer? Wo? Zur Konstitution des dichtenden Subjekts in der neueren österreichischen Literatur (Schriften-reihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 4). Innsbruck (StudienVerlag) 1998, 224 Seiten.

36. Literaturtagung:
Thema: Zur Geschichte und Situation der Literaturkritik in Österreich. Autoren, Medien und Unterricht

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1996
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler
Eröffnung: Dr. Herbert Hofreither (Mitarbeiter der Literaturabteilung des Bundesministeriums für Wissenschaft, Verkehr und Kunst)

11 Referate und ReferentInnen:
Univ.-Prof. Mag. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): Literaturwissenschaft und Literaturkritik
Dr. Bernhard Fetz (Univ. Wien, Institut für Germanistik): Friedrich Schlegels Bedeutung für die aktuelle Literaturkritik
Dr. Christa Gürtler (Salzburg): Feministische Literaturkritik, oder: Lesen Frauen anders?
Mag. Nicole Streitler (Wien): Robert Musil als Kritiker
Univ.-Prof. Dr. Klaus Amann (Klagenfurt): Notizen zum Ingeborg-Bachmann-Preis
Dr. Jürgen Lodemann (Heidelberg): Nichts als Bücher im Kopf? Die „Bestenliste“ des Südwestfunks
Ass.-Prof. Mag. Dr. Konstanze Fliedl (Wien): „Come here, good dog“ – Literaturkritik der Jahrhundertwende
Ass.-Prof. Dr. Michael Klein (Innsbruck): Das Innsbrucker Zeitungsarchiv
Robert Weichinger (ORF Wien): „Ex libris“. Tradition und Neukonzeption einer Literatursendung im Österreichischen Rundfunk
Mag. Karin Sollat (Direktorin des Internat. Institutes für Jugendliteratur und Leseforschung, Wien): „Zwischen allen Stühlen...?“ Jugendliteratur im Unterricht
Mag. Sigrid Löffler (Wien – Hamburg): Die versalzene Suppe und deren Köche. – Über das Verhältnis von Literatur, Kritik und Öffentlichkeit

Exkursion: Österreichische Länderausstellung in St. Pölten „Ostarrichi – Österreich 996 – 1996: Menschen, Mythen, Meilensteine (Führung durch den Ausstellungsleiter Univ.-Prof. Dr. Ernst Bruckmüller).

Tagungsbericht: ÖGL 41. Jg./1997, S. 61-69.
Publikation: Wendelin Schmidt-Dengler/Nicole Katja Streitler (Hg.): Literaturkritik. Theorie und Praxis (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 7). Innsbruck (StudienVerlag) 1999, 176 Seiten.

35. Literaturtagung:
Thema: Banalitäten. Über das Schicksal des Hohen in der Literatur

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1995
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger und Ass. Dr. Günther A. Höfler

9 Referate und ReferentInnen:
Ass.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Peter Strasser (Graz): Über das Banale. Kodifizierung des Banalen in der Massengesellschaft
Ass. Dr. Günther A. Höfler (Univ. Graz): Die Avantgarde und der literarische Troß
Dr. Karin Fleischanderl-Ernst (Wien): Ist banal plus postmodern automatisch Dichtung? Bedenken von Seiten eines soliden Handwerks
Ass. Mag. Dr. Gerda A. Moser (Univ. Klagenfurt): Sinnverschiebungen, Entlastungen, Spiel. Aus den Niederungen der Postmoderne
Univ.-Lektor Mag. Dr. Arthur R. Boelderl (Klagenfurt): „Muß unter Sterblichen auch das Hohe sich fühlen?“ – Zur Ehrenrettung des Banalen in Literatur und Philosophie
Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger (Klagenfurt): Geschlechterpyramiden. Banales und Erhabenes sind relativ ident
Franz Josef Czernin (Rettenegg): Das Hohe und das Banale. Bemerkungen zu einigen verbreiteten Miß- oder Teilverständnissen
Dr. Sylvia Treudl (Wiener Frauen-Verlag): Über die Existenz und Notwendigkeit einer Banalität. Am Beispiel Wiener Frauen-Verlag
Univ.-Prof. Mag. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler: „Es ist alles egal“ (Thomas Bernhard). Der Begriff des Tragischen und seine Banalisierung in der österreichischen Literatur: Bernhard, Bauer und Jandl
Univ.-Ass. Dr. Gerhard Fuchs (Franz-Nabl-Institut, Univ. Graz): Kolportage und Unterhaltung in der österreichischen Gegenwartsliteratur

Lesungen:
1. Walter Grond (Aggsbach Dorf, Präsident des Forum Stadtpark, Graz): „Das Absolute in der Dichtung wird mir vorgeschrieben, denn es ist an mir, es wahrzumachen, denn ich bin ich nicht“. Aus seinem Roman „ABSOLUT GROND“.
2. Margit Hahn (Klosteneuburg-Weidling): noch unveröffentlichte Erzählungen aus dem im März 1996 im Wiener Frauen-Verlag erscheinenden Band „Entgleisungen. Eisenbahn-geschichten“.
3. Franz Josef Czernin (Rettenegg): aus „schlechten und guten Gedichten“ (Die Reisen in 80 Gedichten um die ganze Welt; Die Kunst des Sonetts)

Tagungsbericht: ÖGL 40. Jg./1996, S. 55-61.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/Günther A. Höfler: Banal und Erhaben. Es ist (nicht) alles eins (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 1). Innsbruck (StudienVerlag) 1997, 186 Seiten.

34. Literaturtagung:
(Gemeinsam veranstaltet mit der Dokumentationsstelle für neuere Südtiroler Literatur, Bozen)
Thema: Literatur in Südtirol. Zustand und Probleme

Ort: Cusanus Akademie, Brixen, Südtirol
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1993
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger (Klagenfurt), Ferruccio Delle Cave (Bozen)und Univ.-Prof. Mag. Dr. Johann Holzner (Innsbruck).
Eröffnung: Landesrat Dr. Bruno Hosp:

10 Referate, 1 Podiumsgespräch und ReferentInnen:
Ass.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Klaus Amann (Klagenfurt): Option – oder: Über das Verschwinden und langsame Wiederauftauchen der Südtiroler Gegenwartsliteratur nach 1945
Univ.-Prof. Mag. Dr. Johann Holzner (Innsbruck): Auf der Suche nach Zugehörigkeit. Literatur aus Südtirol im Ausland
Dr. Benedikt Sauer (Innsbruck): Warum und wie der literarische Markt für die Literatur norbert c. kasers erobert wurde
Gerhard Kofler (Wien): Schwierigkeiten, Erwartungen und Möglichkeiten beim Aufbruch der jungen Südtiroler Literatur um 1970 und heute
Univ.-Prof. Dr. Walter Methlagl (Innsbruck): Wie die Kunst von Kunst kommt. Über Joseph Zoderers frühe Arbeiten
Univ.-Prof. Dr. Ulrike Kindl (Venedig): Geschlechterrollen – werden sie von der Minderheitenliteratur stabilisiert?
Univ.-Prof. Dr. Luigi Reitani (Udine): „Lontano“ – Der „Italienkomplex“ in der deutschsprachigen Literatur aus Südtirol
Bodo Hell (Wien): Bergliteratur: Warum andere und ich auf die BERGE hinauf-atmen
Dr. Hansjörg Waldner (Österreichisches Dialektarchiv, Wien): Schwierigkeiten des literarischen Geistes in Südtirol, generell und speziell. Ein Rückblick und ein Ausblick
Podiumsgespräch: Der gegenwärtige Aufbruch? Leitung: Univ.-Prof. Dr. Johann Holzner; Teilnehmer: Ferruccio Delle Cave, Josef Feichtinger, Alfred Gruber, Sabine Gruber, Anita Pichler und Matthias Schönweger.

Lesungen: Sabine Gruber: „Hunde und andere“ (zwei Kürzestgeschichten für Béatrice Stähli) und Auszüge aus „Aushäusige“; Anita Pichler aus „Das Dorf“.
Videovorführung der Verfilmung von Joseph Zoderers Roman „Die Walsche“.

Exkursion: „Auf den Spuren Oswalds von Wolkenstein“: Burg Rodenegg – Seis – Ruine Hauenstein.

Tagungsbericht: ÖGL 39. Jg./1995, S. 65-76.
Publikation: Johann Holzner (Hg.): Literatur aus Südtirol (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 2). Innsbruck (StudienVerlag) 1997, 176 Seiten.

33. Literaturtagung:
Thema: Literatur & Film: Die Literatur kommt dem Film nicht aus

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1993
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger und Univ.-Ass. Mag. Arno Rußegger

11 Referate und ReferentInnen:
Univ.-Ass. Mag. Arno Rußegger (Klagenfurt): Mimesis in Wort und Bild. Der fruchtbare Widerspruch
Univ.-Lektor Mag. Markus Vorauer (Linz): Kafkaeskes im Film – Film als kafkaeskes Zeichensystem
Regisseur Wolfgang Glück (Österreichisches Mitglied in der Oscar-Kommission, Wien): Literaturverfilmung aus der Sicht des Regisseurs
Gustav Ernst (Wien): Literaturschreiben, Drehbuchschreiben
Gottfried Schlemmer (Wien): Das Verhältnis von Bild und Sprache in D. W. Griffiths „Intolerance“
Heinz Blumensath (Berlin): Lyrische Sprache und Film. Poesie-Videos im Literaturunterricht
Dr. Gabriele Jutz (Wien): „Ihr glücklichen Augen“. Zu Margareta Heinrichs Bachmann-Verfilmung
Prof. Dr. Peter Jobst (Neumarkt am Wallersee): Sexualität im Film der 70er/80er Jahre: Paare – Passanten – Voyeure
Doppelreferat mit Zwischenpause: Univ.-Doz. Dr. Hans Czuma (Innsbruck)/Prof. Dr. Christine Czuma (Salzburg): Wurlitzer-Nachmittage und Werbeblöcke als Repräsentation und Fiktion

Filmvorführungen:
1. Exit (Buch: Gustav Ernst, Regie: Franz Novotny)
2. Brigitta (nach Adalbert Stifter, Regie: Wolfgang Glück)
3. Ihr glücklichen Augen (nach Ingeborg Bachmann, Regie: Margareta Heinrich)
4. Intolerance (von David Wark Griffith)
5. Das Babylon-Komplott (Regie: Peter Patzak)
6. Das rauhe Leben (nach Alfons Petzold, Regie: Heide Pils)
Videovorführungen:
1. Heinz Blumensath: KidS = Kreativität in der Schule
2. Heinz Blumensath: Litera-Touren: Vom Potsdamer Platz zum Romanischen Café

Tagungsbericht: ÖGL 38. Jg./1994, S.111-118.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/Arno Rußegger: Die Ungetrennten und Nichtvereinten. Studien zum Verhältnis von Film und Literatur (ide extra, Bd. 3/Informationen zur Deutschdidaktik/Extra. Eine deutschdidaktische Publikationsreihe). Innsbruck (StudienVerlag) 1995, 179 Seiten.

32. Literaturtagung:
Thema: Nach Freud. Zum Verhältnis Literatur - Psychoanalyse
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1992
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien)/Dr. Gisela Steinlechner (Wien).
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Wolfgang Unger

11 Referate und ReferentInnen:
Dr. Michael Wetzel (GH-Univ. Kassel): Literaturanalyse nach Freud. Von der Hermeneutik zur Psychosemiologie
Univ.-Prof. Dr. Hans-Helmut Hiebel (Graz): Textadäquatheit psychoanalytischer Literatur-Interpretation
Univ.-Doz. Dr. Manfred Moser (Klagenfurt): Figuren der Verdrängung: Freud, Wittgenstein, Musil
Dr. Bernhard Fetz (Wien): Von der „Anwendung“ der Psychoanalyse auf die Literatur: Am Beispiel der Zeitschrift „Imago“
Univ.-Doz. Dr. Michael Rohrwasser (Berlin): Wilhelm Jensens „Pompeianisches Phantasiestück“ und Siegmund Freuds Interpretation
Univ.-Ass. Dr. Juliane Vogel (Wien): Zur Archäologie der Ehe
Ass.-Prof. Dr. Konstanze Fliedl (Wien): „Über mein Unbewußtes weiß ich aber noch immer mehr als Sie“: Schnitzler – Freud – Reik
Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger (Klagenfurt): Subversion und „Archäologie der Bedeutungen“. Zu Josef Winklers Versuch, der Heimat zu entgehen und in Sodom den Menschen zu schaffen
Dr. Michael Wetzel (GH-Univ. Kassel): Unterschiedliche Interpretationsansätze am Beispiel von E. T. A. Hoffmanns „Der Sandmann“
Dr. Gerhard Zeillinger (Amstetten): Mit dem toten Vater ins Leben zurück. Prozesse einer Ich-Findung in der neueren Vaterliteratur. Sowie eine „Freud’sche Anwendung“ zu Julian Schutting
Dr. Gisela Steinlechner (Wien): „Du kennst die stätte der Mitteilenden Not-Wendigkeit.“ Zur psychopathologischen Literatur

Tagungsbericht: ÖGL 37. Jg./1993, S. 44-51.

31. Literaturtagung:
Thema: Satire in der österreichischen Gegenwartsliteratur

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1991
Programmerstellung und Tagungsleitung: Ass.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Sigurd Paul Scheichl (Innsbruck)
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Wolfgang Unger

10 Referate und ReferentInnen:
Univ.-Lektor Dr. Martin Adel (Univ. Wien, ORF Wien): Medien des Kabaretts
Dr. Ulrike Längle (Franz-Michael-Felder-Archiv, Bregenz): Scherz, Satire, Ironie bei österreichischen Liedermachern
Dr. Ursula Seeber-Weyrer (Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur, Wien): Das Gelächter der Geschlechter – Österreichische Satirikerinnen der Gegenwart
Mag. Dr. Markus Paul (Innsbruck): Das Stechen der Wespen und das Beißen in die Zitrone. Satire bei Realisten und Sprachkritikern
Univ.-Prof. Mag. Dr. Alfred Doppler (Innsbruck): Die Komödie „Alte Meister“ von Thomas Bernhard als Literatursatire
Dr. Thomas Rothschild (Univ. Stuttgart): Alois Brandstetter
Univ.-Ass. Dr. Gerhard Fuchs (Graz): Wolfgang Bauer – ein Satiriker?
Mag. Christina Feldner-Repolust (VHS Salzburg): Lustvolle Irritationen. Christian Wallners Trivialromanparodien im Wechselspiel von Unterhaltung und Aufklärung
Univ.-Ass. Mag. Dr. Wolfgang Hackl (Innsbruck): Tourismus als Thema der Satire
Mag. Christian Janacs (Salzburg): „creative writing“ im (Deutsch-)Unterricht am Beispiel von Satire und Parodie

Lesung: Christian Wallner (Salzburg): „La Traviata“ oder: Herz, Schmerz und andere katatyme Bilder

Stadttheater St. Pölten: Johann N. Nestroy: Das Mädel aus der Vorstadt

Tagungsbericht: ÖGL 36. Jg./1992, S. 52-60.
Publikation: Sigurd Paul Scheichl (Hg.): Von Qualtinger bis Bernhard. Satire und Satiriker in Österreich seit 1945 (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 5). Innsbruck (StudienVerlag) 1998, 196 Seiten.

30. Literaturtagung:
Thema: Österreichische Autobiographien von Grillparzer bis zur Gegenwart
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1990
Programmerstellung und Tagungsleitung: Ass.–Prof. Univ.-Doz.. Dr. Klaus Amann (Klagenfurt)/Ass. Prof. Univ.-Doz. Mag. Dr. Karl Wagner (Wien)
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Wolfgang Unger

12 Referate und ReferentInnen:
Univ.-Lektor Dr. Hermann Schlösser (Wien): Dichtung oder Wahrheit? Literaturtheoretische Probleme mit der Autobiographie
Univ.-Ass. Mag. Dr. Arno Dusini (Wien): Grillparzers „Selbstbiographie“
Univ.-Prof. Dr. Jürgen Lehmann (Erlangen – Nürnberg): Selbstdarstellung als Dorfgeschichte? Zur Autobiographie „Aus einem Leben“ von Franz Michael Felder
Univ.-Lektorin Dr. Harriet Jane Anderson (Cambridge – Wien): Der Feminismus des Sich-Erinnerns. Autobiographien der österreichischen Frauenbewegung um 1900
Univ.-Ass. Mag. Dr. Konstanze Fliedl (Wien): Das gerettete Ich. Impressionismus und Autobiographie
Univ.-Prof. Dr. Michael Mitterauer (Wien): Ich in der Geschichte, Geschichte im Ich. Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien
Univ.-Prof. Mag. Dr. Alfred Doppler (Innsbruck): Canettis Autobiographie
Univ.-Lektor Dr. Johannes Sachslehner (Wien): Nachprüfung. Zu den Autobiographien von Gertrud Fussenegger, Paula Grogger, Franz Tumler und Robert Hohlbaum
Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger: arnolt bronnen gibt zu Protokoll. Zur Lektüre und zur Entstehung von Arnolt Bronnens „Autobiographie“
Univ.-Doz. Dr. Konrad Paul Liessmann (Wien): Überlebenserinnerungen. Zu den Auto-biographien von Günther Anders, Jean Améry und Hilde Spiel
Univ.-Ass. Dr. Juliane Vogel (Wien): Fatale Lebensläufe. Die Autobiographien von Alma Mahler-Werfel, Lou Andreas Salomé und Gina Kaus
Univ.-Prof. Mag. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): Möglichkeitsfetzen von Erinnerungen. Zu Thomas Bernhards Autobiographie

Lesung von Barbara Passrugger aus ihrem Erinnerungsbuch „Hartes Brot. Aus dem Leben einer Bergbäuerin“ sowie aus ihren Beiträgen zu den Sammelbänden „Als das Licht kam“ und „Hände auf die Bank“.

Führung durch die „Dokumentationsstelle für Literatur in Niederösterreich“.
Stadttheater St. Pölten: Franz Theodor Csokor: 3. November 1918.

Tagungsbericht: ÖGL 35. Jg./1991, S. 132-139.
Publikation: Klaus Amann/Karl Wagner (Hg.): Autobiographien in der österreichischen Literatur (Schriftenreihe Literatur des Institutes für Österreichkunde, Bd. 3). Innsbruck (StudienVerlag) 1998, 272 Seiten.

29. Literaturtagung:
Thema: Der literarische Umgang der Österreicher mit Jahres- und Gedenktagen

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1989
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Wolfgang Unger

11 Referate und ReferentInnen:
Dr Michael Huter (Wien): Magie der runden Zahlen. Kulturelles Verhalten und Formen der Zeiterfahrung
Univ.-Prof. Mag. Dr. Anton Staudinger (Wien): „Durch Gedenkfeiern gelegentlich zur Vergessenheit emporgehoben...“ – Anmerkungen zur politischen Funktion von Gedenktagen und zu grassierender Jubiläumshistorie
Univ.-Lektor Dr. Franz Eybl (Wien): Historie als literarische Gelegenheit. Die Wiener Türkenbelagerung 1683 in der Literatur der Jubiläumsjahre 1933 und 1983
Univ.-Ass. Dr. Christa Veigl (Wien): Monumentales Dichtergedenken. Lessings erstes Denkmal in Wien
Ass. Prof. Univ.-Doz. Mag. Dr. Sigurd Paul Scheichl: „Die Krone tirolischer Geschichte“ – „Anno Neun“ und das Tiroler Selbstverständnis
Univ.-Lektor Dr. Siegfried Mattl (Wien)/Univ.-Lektor Mag. Dr. Alfred Pfoser (Wien): Identitätsbildung durch historische Großausstellungen
Univ.-Ass. Mag. Walter Fanta (Klagenfurt): „Das hochseltene Fest der 70jährigen Thronbesteigung Seiner Majestät...“, ein Jubiläum, das nicht stattgefunden hat. Zu Parallelaktion, Kakanien, Historischem in Musils Roman
Univ.-Prof. Dr. Alfred Doppler (Innsbruck): „Die Kapuzinergruft“ von Joseph Roth: Öster-reich im Bewußtsein von Franz Ferdinand Trotta
Mag. Dr. Johann Sonnleitner (Wien): Heldenplatz und die Folgen: 1938-1988
Mag. Hermann Gummerer (Bozen – Wien): Walther, Dichter und Denkmal

Literaturvideos über die Autoren Jandl, Jelinek und Turrini. Vorführung mit Erläuterungen: Mag. Harald Friedl (Institut für Alltagskultur, Salzburg)

Stadttheater St.Pölten: Johann Nestroy: Lumpazivagabundus.

Tagungsberichte: ÖGL 34. Jg./1990, S.112-118.
Aus Begegnungen und Gesprächen mit Referenten und Teilnehmern wurde eine „Diagonal“-Sendung in ORF 1 gestaltet.
Publikation: Wendelin Schmidt-Dengler (Hg.): Der literarische Umgang der Österreicher mit Jahres- und Gedenktagen (Schriften des Institutes für Österreichkunde, Bd. 59). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1994, 128 Seiten.

28. Literaturtagung:
Thema: Literaturunterricht – Gegenwartsliteratur (Die neuen Bärte der jungen
Dichter II)

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1988
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Wolfgang Unger

14 Referate und ReferentInnen
Prof. Mag. Ludwig Laher (Klagenfurt): Medienöffentlichkeit für Gegenwartsliteratur als Voraussetzung des Literaturunterrichts
Univ.-Ass. Dr. Johann Strutz (Klagenfurt): Freud und Leid in der Kultur. Komparatistische Bemerkungen zu Texten von Handke, Lipuš und Winkler
Univ.-Lektor Prof. Mag. Werner Wintersteiner (Klagenfurt): Der fremde Blick als didaktische Chance oder: Wie man der Heimat mit schwarzen Spinnen, Kälberstricken und alten Wörterbüchern zu Leibe rücken kann
Dr. Kurt Palm (Wien): Gegen Geschichtsverdrängung und Wirklichkeitsferne. Einige Anmerkungen zum zeitgenössischen Drama in Österreich
Oberrat Dr. Norbert Griesmayer: Heinz Rudolf Ungers „Zwölfeläuten“ in der Schule
Univ.-Ass. Dr. Konstanze Fliedl (Wien/Deutsches Literaturarchiv Marbach): Sinistre Sujets. Zur Rekonstruktion von Gewalt in den Texten Elfriede Jelineks
Prof. Dr. Irmgard Egger (Wien): Vom zerstörten Selbst und den Ideologemen. Zu den psychosozialen Konstellationen im Werk Elfriede Jelineks
Univ.-Doz. Dr. Johann Holzner (Innsbruck): Traditionsketten und Traditionsbrüche im Literaturbetrieb der Provinz. Mit einer Analyse des Theaterstückes „Kein schöner Land“ von Felix Mitterer und Skizzen zur Umgestaltung des Kanons im Literaturunterricht
Dr. Ulrike Längle (Franz-Michael-Felder-Archiv, Bregenz): Im Westen viel Neues. Zur Literatur aus Vorarlberg
Univ.-Doz. Dr. Manfred Moser (Klagenfurt): Literatur für eine Szene (Bernhard, Peymann...)
Univ.-Lektor Mag. Dietmar Pickl (Klagenfurt): Die Inszenierung der Schule – die Didaktik des Theaters/Das Theater der Didaktik – Die Schule der Inszenierung
Oberrat Prof. Mag. Dr. Robert Saxer (Klagenfurt): Die Weite des Literaturbegriffs und der Unterricht mit Gegenwartsliteratur
Univ.-Ass. Mag. Klaus Ratschiller (Klagenfurt): Humanistische Gemeinplätze. Politische Erziehung und Gegenwartsliteratur
Univ.-Prof. Dr. Helmut Lethen (Reichsuniversität Utrecht): Die Vorherrschaft der Kategorie des Raumes und der Wiederholung. Wissenschaft und Literatur in den achtziger Jahren

Stadttheater St. Pölten: Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür.

Tagungsbericht: ÖGL 33. Jg./1989, S. 54-64.
Publikation: Friedbert Aspetsberger (Hg.): Neue Bärte für die Dichter. Studien zur öster-reichischen Gegenwartsliteratur (Schriften des Institutes für Österreichkunde, Doppelband 56/57). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1993, 304 Seiten.

27. Literaturtagung:
Thema: Die neuen Bärte der jungen Dichter. Die gegenwärtige Situation der Literatur in Österreich

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1987
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Wolfgang Unger

10 Referate und ReferentInnen:
Ministerialrat Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Rudolf Burger (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Wien): Geist, Zeitgeist, Spiritus Austriae
Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): 25 Jahre Verstörung. Zu Thomas Bernhard
Dr. Lutz Holzinger (Wien): Bewußtseinsverengung oder –erweiterung? Neue Tendenzen, neue Moden in der gegenwärtigen Literaturproduktion
Univ.-Doz. Dr. Sigurd P. Scheichl (Innsbruck): Literatur fürs Tiroler Volk. Kalender und Verwandtes
Univ.-Doz. Dr. Hubert Lengauer (Klagenfurt): Wo sind die Realisten hin, wo sind sie geblieben?
Univ.-Prof. Dr. Gerald Stieg (Sorbonne Nouvelle, Paris): Le Handke nouveau est arrivé. Ein ehrlicher Österreicher in Paris
Univ.-Ass. Dr. Primus-Heinz Kucher (Klagenfurt): Die narzißtische Lust am Biographischen
Univ.-Lektor Dr. Christa Gürtler (Salzburg): Neu Bärte auch für Frauen. Anmerkungen zur zeitgenössischen Literatur von Frauen
Dr. Konrad Zobel (ORF Wien): „Schreiben, daß einem das Hören kommt“. Allgemeines über die Auswahl von Gegenwartsliteratur fürs Radio
Dr. Bernhard Doppler (Univ./GHS Paderborn): Schriftsteller-Werden. Fallstudien über Versuche der Professionalisierung

Autorenlesung: Erich Hackl aus „Auroras Anlaß“

Stadttheater St. Pölten: Heinz R. Unger: Zwölfeläuten.

Tagungsberichte: ÖGL 32. Jg./1988, S. 55-63.
Norbert Frei in Österreichische Hochschulzeitung Nr. 12/1987; Silvia Wansch in Wiener Zeitung v. 4. 12. 1987.
Publikation: Friedbert Aspetsberger (Hg.): Neue Bärte für die Dichter. Studien zur öster-reichischen Gegenwartsliteratur (Schriften des Institutes für Österreichkunde, Doppelband 56/57). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1993, 304 Seiten.

26. Literaturtagung:
Thema: „In fremden Schuhen“. Jugendliche Protagonisten in der österreichischen Gegenwarts- und Jugendliteratur

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1986
Programmerstellung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger und Univ.-Lektor Oberrat Dr. Norbert Griesmayer
Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Wolfgang Unger

8 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Peter Gstettner (Klagenfurt): Held und Supermann. Über Kontinuität und Wandel von Identifikationsfiguren in der Kinder- und Jugendliteratur
Univ.-Prof. Dr. Dietmar Larcher (Klagenfurt): Leserbiographie und Identitätsentwicklung
Dr. Alfred Pfoser (Städtische Büchereien Wien): Gegenwartsliteratur und Jugendliche als Objekte städtischer Kulturverwaltung
Univ.-Doz. Dr. Hans Höller (Salzburg): Jugend und Literatur. Einige Beispiele
Prof. Mag. Dr. Ernst Seibert (BG/BRG für Berufstätige, Wien XV): Aspekte zur Geschichte der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur
Prof. Mag. Meinhard Pichler (BG Dornbirn-Schoren): Eine bemühte Annäherung. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg in der österreichischen Jugendliteratur seit 1945
Rainer Rosenberg (ORF Wien): In fremden Schuhen. Unterschobene Literatur. Literaturpolitik in Jugend- und Familiensendungen im Radio
Dr. Wolfdieter Zupfer (Förderungsstelle des Bundes für Erwachsenenbildung für Niederösterreich, Wien): Zwischen Jugendlichen und Literatur. Erfahrungen aus der staatlichen Vermittlerzone
Podiumsdiskussion: Jugend und Literatur heute (Josef Haslinger, Peter Henisch, Manfred Porsch, Renate Welsh, Georg Bydlinski, Christine Nöstlinger; Diskussionsleitung: Prof. Mag. Ernst Seibert)

Lesung mit Musik: Manfred Porsch (Wien): „Saitenhiebe“ – kritisch-humorvolle (auf jeden Fall aber poetisch-musikalische) Betrachtungen eines Lehrers und Liedermachers.

Stadttheater St. Pölten: Peter Präses und Ulrich Becher: Der Bockerer

Tagungsbericht: ÖGL 31. Jg./1987, S. 55-63.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/ Norbert Griesmayer (Hg.): In fremden Schuhen. Jugendliche Leser, Jugendliteratur, Gegenwartsliteratur (Schriften des Institutes für Österreichkunde, Bd. 55). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1990, 132 Seiten.

25. Literaturtagung:
Thema: Die Literatur und die neuen Medien

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1985
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

11 Referate und Referenten:
Hon.-Prof. Dr. Burghart Schmidt (Wien): „Wirklichkeit unter den Bedingungen ihrer medi-
alen Produktion
Hofrat Dr. Raoul Kneucker (Wien): Verwaltung als Vorläufer und Nachvollzug medialer Wirklichkeit
Hochschulprofessor Dr. Heinz Hengst (Bremen): Medienensemble und Medienalltag
Dr. Franz Schuh (Wien): Über die Marginalisierung der Literatur in einer nichtliterarischen Öffentlichkeit
Hochschul.-Ass. Mag. Hubert Sielecki (Lehrbeauftragter und Leiter des „Studios für experimentellen Zeichentrickfilm“ in der Meisterklasse o. Prof. Maria Lassnig an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien): Sprache und Text im neuen österreichischen Trickfilm
Dr. Manfred Mixner (Wien): Literatur im Hörfunk
Univ.-Doz. Dr. Georg Schmid (Salzburg): Schreiben, filmen. Vom Text der Literatur zur Schrift des Films
Marc Adrian (Wien): filmrealität und textrealität. Versuch einer synopsis des artistischen prozesses
Mag. Klaus Ratschiller (Klagenfurt): Lesehaltung, Schaulust
Univ.-Prof. DDr. Rolf Schwendter (Kassel): Zur Struktur der Zukunft

Filmvorführung: „Das Auge“ von Claude Miller (nach dem Roman von Marc Behm).
Stadttheater St. Pölten: Johann Nestroy: Der Talisman.

Tagungsbericht: ÖGL 30. Jg./1986, S. 77-83.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/Hubert Lengauer/Rolf Schwendter (Hg.): Marginalisierung. Die Literatur und die neuen Medien (Schriften des Instituts für Österreichkunde, Bd. 54). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1990, 104 Seiten.

24. Literaturtagung:
Thema: Zeit ohne Manifeste Zeit ohne Profil? Zur Literatur im letzten Jahrzehnt

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1984
Programmerstellung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger und Oberass. Dr. Hubert Lengauer
Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

11 Referate und Referenten:
Dr. Josef Haslinger (Wien): „Zeit ohne Manifeste – Zeit ohne Profil?“ Zur Literatur in den siebziger Jahren
Univ.-Prof. DDr. Rolf Schwendter (Kassel): „Des Dichters Selbstverständnis organisiert sich und gerät in Schwierigkeiten“. Notate zur Grazer Autorenversammlung
Mag. Klaus Ratschiller (Klagenfurt): „The show must go on“. Zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb
Dr. Roland Innerhofer (Wien): „Dichterherbste“. Zur Literatur rund um Graz
Univ.-Ass. Dr. Sigurd Paul Scheichl (Innsbruck): „Wer schreibt heute einen guten Bergroman?“ – Die Rauriser Literaturtage
Dr. Murray G. Hall (Wien): Die österreichische Verlagslandschaft der siebziger Jahre
Prof. Dr. Klaus Zeyringer (École Supérieure des Sciences Commerciales, Angers, Frankreich): „End-Eiszeitoder langsame Umkehr“ Das Eis-Schnee-Motiv in der Prosa der späten siebziger Jahre
Univ.-Prof. Dr. Albert Berger (Klagenfurt): „So ein Gedicht“ – Zur österreichischen Lyrik der siebziger Jahre
Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler: Drei Naturen: Bernhard, Handke, Jandl. Destruktion, Restauration, Reduktion
Dr. Brigitta Bayer (Wien): „Schreiben (und Verlegen) als Angriff auf das Patriarchat?“ Produktion und Rezeption von Frauenliteratur in den siebziger Jahren
Univ.-Ass. Dr. Norbert Frei (Klagenfurt): „Ihr Dichter auf, mir nach!“ Zum Todesmotiv in der neueren Literatur

Lesung von Rolf Schwendter und Josef Haslinger aus eigenen Werken.
Eingeschobener Diskussionsabend zur Nachbereitung von Haslingers Text

Stadttheater St. Pölten: Johann Nestroy: Der Färber und sein Zwillingsbruder

Tagungsbericht: ÖGL 29. Jg./1985, S. 133-139.
Erhard Jöst: Reizvoll und anachronistisch. Impressionen von der Literaturtagung des Institutes für Österreichkunde vom 31. 10. bis 3. 11. 1984 in St. Pölten. In: Diskussion Deutsch. Zeitschrift für Deutschlehrer aller Schulformen in Ausbildung und Praxis, 16. Jg., Heft 83, Frankfurt/Main Juni 1985, S. 332-334.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/Hubert Lengauer (Hg.): Zeit ohne Manifeste? – Zur Literatur der 70er Jahre in Österreich (Schriften des Institutes für Österreichkunde, Doppelband 49/50). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1987, 280 Seiten.

23. Literaturtagung:
Thema: Die österreichische Literatur der siebziger Jahre

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 29. 10.– 1. 11. 1983
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. MMag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Mayer

11 Referate und Referenten:
Univ.-Doz. Dr. Gunter Falk: Kultursoziologische Thesen zur Literatur der siebziger Jahre
Dr. Franz Schuh (Wien): Die Grazer Autorenversammlung als Paradigma österreichischer Schriftstellervereinigungen in den siebziger Jahren – Ein Bericht
Dr. Gerhard Renner (Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur, Wien): Der Förderungseingriff der Kunstverwaltung mit besonderer Berücksichtigung der Zeitschriften-förderung
Dr. Hans Haider (Die Presse, Wien): Das literarische Verlagswesen Österreichs in den siebziger Jahren
Univ.-Ass. Dr. Karl Wagner (Wien): Über die literarischen Dörfer. Zur Ästhetik des Einfachen
Univ.-Ass. Dr. Gerhard Melzer (Graz): Die Konsolidierung der Gattungen in den neuen Medien: Hörspiel, Fernsehspiel
Prof. Dr. Heinz Schafroth (Gymnasium Biel und Eidgenössische Technische Hochschule Zürich): Mythos und großer Raum in der österreichischen Literatur der siebziger Jahre – Über Marianne Fritz und Klaus Hoffer
Univ.-Prof. Dr. Alois Brandstetter (Klagenfurt): Prosaische Annäherung an die Väter. Zu einem Motivboom in der österreichischen Gegenwartsliteratur
Univ.-Doz. Dr. Herbert Gamper (Zürich): Das Lachen des zu Tode gekitzelten Bauern – Zu österreichischen Stücken der siebziger Jahre
Univ.-Prof. Dr. Walter Weiss (Salzburg): Neue Tendenzen am Beispiel Handkes
Univ.-Prof. Dr. Adolf Haslinger (Salzburg): Peter Handkes jüngste „Wandlung“

Abendveranstaltung: Mag. Reinhard Sellner, Professor (BRG Wien XVIII) und Lieder-macher: Zwischen den Stühlen – Über das Genre der Liedermacher (Eine Art Vortrag mit Gitarre)

Stadttheater St. Pölten: Durch Max Brod und Hans Reiman erstellte Bühnenfassung von Jaroslav Haseks Roman: Der brave Soldat Schweijk.

Tagungsbericht: ÖGL 28. Jg./1984, S.183-189.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/Hubert Lengauer (Hg.): Zeit ohne Manifeste? – Zur Literatur der 70er Jahre in Österreich (Schriften des Institutes für Österreichkunde, Doppelband 49/50). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1987, 280 Seiten.

22. Literaturtagung:
Thema: Artikulationsformen der österreichischen Literatur in den fünfziger Jahren

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1982
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Mayer

11 Referate und Referenten:
Univ.-Doz. Dr. Georg E. Schmid (Salzburg): Kulturpolitische Tendenzen der fünfziger Jahre
Univ.-Ass. Dr. Norbert Frei (Klagenfurt): Die fünfziger Jahre im Spiegel von Schriftsteller-Biografien
Univ.-Prof. Dr. Friedbert Aspetsberger: Flüchtlinge. Zum Drama um 1950
Univ.-Ass. Dr. Klaus Amann (Klagenfurt): Die Reorganisation des literarischen Lebens in Österreich nach 1945. Am Beispiel der Wiedererrichtung des österrreichischen P.E.N.-Clubs
Univ.-Ass. Dr. Johann Strutz (Graz): Die Trägheit der Metaphernsprache. Zur Lyrik der fünfziger Jahre
Univ.-Ass. Dr. Karl Müller (Salzburg): Muß Odysseus wieder reisen? Zur weltanschaulichen Unbehausheit und Häuslichkeit (Heimatlosigkeit und Heimat)
Univ.-Doz. Dr. Josef Donnenberg (Salzburg): Der literarische Herr. Alexander Lernet-Holenia
Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): Die unheiligen Experimente. Anpassung der Konvention an die Moderne?
Arch. Prof. Friedrich Achleitner: Bericht über die „Wiener Gruppe“, mit Lesungen aus eigenen Werken
Univ.-Ass. Dr. Karl Wagner (Wien; erarbeitet gemeinsam mit Univ.-Ass. Dr. Konstanze Fliedl, Wien): Tote Zeit. Zum Problem der Darstellung von Geschichtserfahrungen in den Romanen Erich Frieds und Hans Leberts
Dr. Rüdiger Wischenbart (Graz): Zur Auseinandersetzung um die Moderne. Die Entdeckung der internationalen Stile und die Abkehr von den Traditionen

Stadttheater St. Pölten: Eugène Ionesco: Die kahle Sängerin.

Tagungsbericht: ÖGL 27. Jg./1983, S.112-117.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/Norbert Frei/Hubert Lengauer (Hg.): Literatur der Nachkriegszeit und der 50er Jahre in Österreich (Schriften des Institutes für Österreichkunde, Doppelband 44/45). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1984, 384 Seiten.

21. Literaturtagung:
Thema: Die literarischen Situation der Nachkriegszeit und der fünfziger Jahre in Österreich
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1981
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

11 Referate und ReferentInnen:
Univ.-Prof. Dr. Albert Berger (Klagenfurt): Schwieriges Erwachen. Zur Lyrik der jungen Generation in den ersten Nachkriegsjahren
Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): Im Niemandsland: zum Roman in Österreich um 1950
Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Greisenegger (Wien): Das Theaterleben nach 1945
Dr. Kurt Palm (Salzburg): Bert Brecht und Österreich. Anmerkungen zu einigen Auseinandersetzungen um Brecht in den 50er Jahren
Univ.-Lektor Dr. Norbert Griesmayer (Wien): Das „Tagebuch“. Beobachtungen zur kulturpolitischen Situation in den 50er Jahren
Mag. Alois Eder (St. Pölten): Das Erbe der „Fackel“. Karl Kraus als Autorität im Kulturjournalismus
Univ.-Ass. Dr. Sigurd P. Scheichl: Die Tiroler Kulturpolitik und die Literatur 1950 bis 1959
Univ.-Ass. Dr. Johann Strutz (Graz): ... die Dichter dichten, die Maler malen und die Komponisten komponieren. Über die Kulturpolitik der Steiermark in den 50er Jahren
Univ.-Ass. Dr. Klaus Amann (Klagenfurt): Nachgeholte Vorgeschichten. Kontinuität in der österreichischen Literatur der 30er, 40er und 50er Jahre
Dr. Heinz Lunzer (Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur, Wien): Der literarische „Markt“ in Österreich von 1945 bis in die Mitte der 50er Jahre
Dr. Elisabeth Wiesmayer (Universität Neapel): Bild einer „österreichischen Literatur“ der 50er Jahre im Spiegel der bundesdeutschen Kritik

Lesung: Dorothea Zeemann: „Apropos PEN 1955“. Aus ihrem in Vorbereitung stehenden autobiographischen Roman „Jungfrau und Reptil“.

Stadttheater St. Pölten: Johann Nestroy: Das Mädl aus der Vorstadt

Tagungsbericht: ÖGL 26. Jg./1982, S.111-117.
Publikation: Friedbert Aspetsberger/Norbert Frei/Hubert Lengauer (Hg.): Literatur der Nachkriegszeit und der 50er Jahre in Österreich (Schriften des Institutes für Österreichkunde, Doppelband 44/45). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1984, 384 Seiten.

20. Literaturtagung:
Thema: Die schöne Kunst des Schreibens. Stellungnahmen zur literarischen Situation in Österreich

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1980
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

5 Halbtagsforen mit Stellungnahmen von Autoren, danach Podiums- und allgemeine Diskussion
ReferentInnen:
1. Gesamtperspektiven der gegenwärtigen Situation (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Albert Berger, Klagenfurt): Stellungnahmen von Gerhard Ruiss: Umsonst heißt nicht zwangsläufig vergeblich; Hans Heinz Hahnl; Paul Kruntorad.
2. Leistung und Möglichkeiten der Kommunikationsmuster Regionalismus und Heimattradition (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Rossbacher, Salzburg): Stellungnahmen von Franz Kain; Franz Rieger: Versuch über Sprache und Sprachlosigkeit als Mitteilung; Hans Haid: Mein Dorf und die Emanzipation oder: Wie kommt der „Hinterwäldler“ dazu oder: Sie lebt wieder – die Provinz.
3. Öffentlichkeit und Wirkungsmöglichkeiten der Gegenwartsliteratur (Leitung: Univ.-Ass. Dr. Hubert Lengauer, Klagenfurt): Stellungnahmen von Hilde Spiel; Michael Scharang: Die Öffentlichkeit hat die Literatur, die sie braucht – nicht aber umgekehrt.
4. Frauenliteratur (Leitung: Dr. Hans Haider): Stellungnahmen von Jeannie Ebner: Subjektive Überlegungen einer schreibenden Frau über sich und ihresgleichen oder: Frau sein, Mutter sein, Schriftstellerin sein; Christine Haidegger: Die Schreibmaschine in der Küche; Marie Thérèse Kerschbaumer: Realismus oder Realismus? Gedanken zu Form, Inhalt, Kontext und Rezeption von Literatur, gemacht von Frauen.
5. Möglichkeiten des Poetischen (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler, Wien): Stellungnahmen von Friederike Mayröcker: Erinnerung und Schreiben; Jutta Schutting, Ernst Jandl.

Stadttheater St. Pölten: Ödön von Horvath: Geschichten aus dem Wienerwald.
Lesung: Hans Haid, Christine Haidegger, Gerhard Ruiss, Marie Thérèse Kerschbaumer.

Tagungsbericht: ÖGL 25. Jg./1981, S.52-58.

19. Literaturtagung:
Thema: Gegenwartsliteratur und soziales Umfeld

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1979
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

9 Referate und ReferentInnen:
Dr. Sigurd Höllinger (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Wien): Bildungsplanung im Bereich der Geisteswissenschaften
Stadtrat Dr. Hermann Glaser (Nürnberg): Gegenwartsliteratur und kommunalpolitische Kulturarbeit
Nadine Hauer (Wien): Gegenwartsliteratur und Erwachsenenbildung
Dr. Peter Dusek (ORF Wien): Mediendidaktik im Deutschunterricht
Univ.-Ass. Mag. Norbert Frei: Gegenwartsliteratur und politische Bildung
Prof. Dr. Robert Saxer (BG/BRG und Univ. Klagenfurt): Literatur – Medien – Schule
wegen Erkrankung des vorgesehen Referenten außer Programm: Prof. Mag. Hermann Möcker (Wien): Wo steht die Rechtschreibreform im Jahre 150 nach Konrad Dudens Geburt? (Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Vorbereitung bis 1979)
Dr. Hans Haider („Die Presse“, Wien): Gegenwartsliteratur und journalistische Möglich-keiten
Univ.-Prof. Dr. Friedrich Knilli (Techn. Univ. Berlin): Die unaufhaltsame Doppelrolle des Literaturwissenschaftlers: Historiker und Planer

Stadttheater St. Pölten: Bertold Brecht: Herr Puntila und sein Knecht Matti
Ausstellung im Schloßmuseum Pottenbrunn: Österreich unter Kaiser Franz Joseph I. (Führung: Dr. Siegfried Nasko, Magistrat St. Pölten)

Tagungsbericht: ÖGL 23. Jg./1979, S. 367-375.

18. Literaturtagung:
Thema: Zur historischen Einordnung der neueren österreichischen Literatur

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1978
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

10 Referate und ReferentInnen:
Univ.-Prof.. Dr. Friedbert Aspetsberger (Klagenfurt): Die Vermittlung von historischer Situation und ästhetischer Form am Beispiel von Staatspreisträgern für Literatur aus der Zeit von 1934 bis 1937
Univ.-Ass. Dr. Klaus Zelewitz (Salzburg): Vom Ende der Humanität zum inhumanen Ende. Literatur und politisches Verhalten Stefan Zweigs in der faschistischen Periode
Univ.-Ass. Dr. Elisabeth Castex (Robert-Musil-Nachlaß, Wien): Anarchie und totale Organisation. Zur Historizität utopischer Strukturen in Werken Franz Kafkas und Robert Musils
Prof. Mag. Meinrad Pichler (BG Dornbirn-Schoren): Von Aufsteigern und Deklassierten. Ödön von Horvaths literarische Analyse des Kleinbürgertums und ihr Verhältnis zu den Aussagen der historischen Sozialwissenschaften
Univ.-Ass. Dr. Silvana de Lugnani (Triest): Politische und poetologische Aspekte in der Lyrik Paul Celans: zwei Momente einer einheitlichen Haltung
Univ.-Ass. Dr. Hubert Lengauer (Wien): Dichterische Sprache und Technokratie. Zur Konkreten Lyrik
Univ.-Ass. Mag. Karl Wagner: Peter Handkes Rückzug in den geschichtslosen Augenblick. Überlegungen zu „Die Stunde der wahren Empfindung“, „Die linkshändige Frau“ und „Das Gewicht der Welt“
Univ.-Prof. Dr. Anton Reininger (Turin): Dem Ende des experimentellen Romans entgegen? Zur Entwicklung der Grazer Gruppe
Univ.-Doz. Dr. Albert Berger (Wien): Die austriakische Revolution. Gerhard Fritschs Verhältnis zu Österreich
Univ.-Ass. Dr. Klaus Amann (Klagenfurt): Verklärte Erklärer. Zu einigen Beispielen habs-burgischer Mythenbildung in der österreichischen Literatur

Lesung: Alois Brandstetter aus eigenen Werken

Stadttheater St. Pölten: Franz Molnar: Liliom

Tagungsbericht: ÖGL 22. Jg./1978, S. 377-383.
Publikation: Friedbert Aspetsberger (Hg): Österreichische Literatur seit den 20er Jahren – Beiträge zu ihrer historisch-politischen Lokalisierung (Schriften des Institutes für Österreichkunde, Bd. 35). Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1979, 155 Seiten.

17. Literaturtagung:
Thema: Gegenwartsliteratur als Bildungswert (am Beispiel österreichischer Autoren)

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 12. 11. 1977
Programmerstellung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger, Univ.-Prof. Dr. Alois Brandstetter
Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

10 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Heinz Hillmann (Hamburg): Der Bildungswert der Literatur. Literatur-theoretische Überlegungen
Univ.-Prof. Dr. Heinz Hillmann (Hamburg): Der Bildungswert der Literatur. Überlegungen zum Literaturunterricht
Prof. Mag. Meinrad Pichler (BRG Dornbirn/Universität Klagenfurt): Kinder- und Jugend-literatur. Literatursoziologische Anmerkungen
Univ.-Prof. Dr. Franz M. Kuna (Klagenfurt): Kontextforschung als Methode und Aufgabe der Literaturwissenschaft
Univ.-Doz. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler: Von der Schwierigkeit, Thomas Bernhard zu lesen
Univ.-Prof. Dr. Werner Welzig: Peter Handke, „Die Hornissen“
em. Univ.-Prof. Dr. Zdenko Škreb(Agram/Zagreb): Das Rätsel der Wirklichkeit (Bernhard, Böll, Wolf)
Univ.-Prof. Dr. Alois Brandstetter (Klagenfurt): Probleme der Textkonstitution in der Kurzprosa
Univ.-Ass. Dr. Hubert Lengauer (Klagenfurt): Die Frage der Bildung in der Gegenwarts-literatur (am Beispiel neuerer österreichischer Romane)
Univ.-Ass. Dr. Michael Klein (Innsbruck): Schwierigkeiten mit moderner Literatur.
Z. B. Bert Brecht „Schlechte Zeit für Lyrik“

Stadttheater St. Pölten: Wolfgang Bauer: Change

Tagungsbericht: ÖGL 21. Jg./1977, S. 405-410.
Publikation: Alois Brandstetter (Hg.): Gegenwartsliteratur als Bildungswert. Wien (Öster-reichischer Bundesverlag) 1982, 116 Seiten.

16. Literaturtagung:
Thema: Formen der Lyrik in der österreichischen Gegenwartsliteratur

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1976
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Mayer

9 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Ulrich Schulz-Buschhaus (Klagenfurt): Literarische Erziehung – wozu?
Univ.-Doz. Dr. Albert Berger (Wien): Moderne Lyrik als Rezeptionsproblem
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mauser (Freiburg im Breisgau): Ingeborg Bachmann. Flucht-Linien ihrer Lyrik
Univ.-Ass. Dr. Johann Holzner (Innsbruck): Erich Fried
Univ.-Doz. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): Gedicht und Veränderung. Zur öster-reichischen Lyrik der Zwischenkriegszeit
Prof. Dr. Ernst Jandl (Wien): Notizen zur eigenen poetischen Arbeit
Mag. Fritz Weilandt (Wien): Das lyrische Werk von Christine Busta
Univ.-Ass. Dr. Norbert Griesmayer (Wien): Lyrik und reflektierende Sprachbetrachtung
Prof. Dr. Viktor Suchy (Wien): Poiesis und Poesie. Dargestellt am Werke Friederike Mayröckers

Lesung von Ernst Jandl aus eigenen Werken.

Stadttheater St. Pölten: Franz Theodor Csokor: 3. November 1918

Tagungsbericht: ÖGL 20. Jg./1976, S. 425-430.
Publikation: Friedbert Aspetsberger (Hg.): Formen der Lyrik in der österreichischen Gegen-wartsliteratur. Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1981, 143 Seiten.

15. Literaturtagung:
Thema: Die österreichische Gegenwartsliteratur in ihren Traditionen

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1975
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Mayer

13 Referate und ReferentInnen:
Univ. Doz. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): Schluß mit dem Erzählen? – Zur Polemik gegen das Prinzip des Erzählens in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts
Univ.-Ass. Dr. Kurt Bartsch (Graz): „Tradition“ als Problem der Literaturwissenschaft
Univ.-Ass. Dr. Sigurd P. Scheichl (Innsbruck): Die österreichische Dichtung des 19. Jahr-hunderts im literarischen Leben der Gegenwart
Univ.-Doz. Dr. Karlheinz Rossbacher (Salzburg): Die Tradition und ihre kritische Erinnerung. Zur Rezeption Adalbert Stifters bei Jutta Schutting
Univ.-Prof. Dr. Werner Welzig (Wien): Morgenroths Pferde. Einige Beobachtungen zum Problem der literarischen Kanonbildung
OStR. Dr. Dagmar Buchmann (BG Wien IX): Die Antike als Hilfestellung für die Moderne (mit besonderer Berücksichtigung der Werke von Franz Theodor Csokor)
Dr. Silvia Aentres (Arbeitstelle Robert Musil-Nachlass, Wien): Die Umformung antiker Stoffe bei Felix Braun
Univ.-Ass. Dr. Klaus Heydemann (Wien): Jugend auf dem Lande – Zur Tradition des Heimatromans
Univ.-Ass. Dr. Josef Donnenberg (Salzburg): Anzengruber redivivus: Sein Volksstück „Der Meineidbauer“ als moderner Trivialroman
Univ.-Ass. Dr. Sigrid Schmid (Salzburg): Europa – kulturelles Erbe und politische Landkarte. Ein Beitrag zur literarischen Situation der fünfziger Jahre
Univ.-Ass. Dr. Franz Kadrnoska (Wien): Österreichische Schlagertexte – Sozialkritik und Kommerz.
Gedenken an Rainer Maria Rilkes (1875-1926) hundersten Geburtstag:
Univ.-Prof. Dr. Adalbert Schmidt (Salzburg): Literarische Traditionen in Rilkes frühen Dichtungen; Univ.-Prof. Dr. Friedbert Aspetsberger (Klagenfurt): Apotheose der Innerlichkeit. Zu Rilkes „Neuen Gedichten“

Lesung von Jutta Schutting aus eigenen Werken

Tagungsbericht: ÖGL 20. Jg./1976, S. 58-68.
Publikation: Friedbert Aspetsberger (Hg.): Traditionen in der neueren österreichischen Literatur - Zehn Vorträge. Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1980, 164 Seiten.

14. Literaturtagung:
Thema: Staat und Gesellschaft in der modernen österreichischen Literatur
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1974
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedbert Aspetsberger
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

10 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Walter Weiss (Salzburg): Salzburger Mythos? Hofmannsthal und Reinhardts Welttheater
Prof. Dr. Viktor Suchy (Wien): Die österreichische Idee als Staatsidee bei den konservativen Revolutionären Hofmannsthal, Schaukal und Wildgans
Univ.-Ass. Dr. Klaus Heydemann (Wien): Reden über Österreich – Von Wildgans zu Brandstetter
Univ.-Prof. Dr. Dieter Kimpel (Frankfurt/Main): Zeitkritik oder Ideologieträger? – Zur Ein-schätzung der Literatur im Rahmen neuer Lehrplanentwürfe (mit besonderer Berück-sichtigung der modernen österreichischen Literatur
Univ.-Ass. Dr. Albert Berger (Wien): Politische Bildung im Deutsch-Unterricht
Univ.-Ass. Dr. Johann Holzner (Innsbruck): Soziale Fronten im österreichischen Lesebuch
Univ.-Ass. Mag. Alois Eder (Wien): Eine christlichsoziale Utopie – Prälat Scheicher und seine Vorgänger im Kontext der Monarchie
Univ.-Doz. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): Die Erste Republik in der Literatur – Trivialroman und Feuilleton
Univ.-Ass. Dr. Sigurd Paul Scheichl (Innsbruck): Die Beurteilung der österreichischen Politik durch Karl Kraus

Tagungsbericht: ÖGL 19. Jg./1975, S. 127-133.
Publikation: ohne die didaktischen Referate: Friedbert Aspetsberger (Hg.): Staat und Gesellschaft in der modernen österreichischen Literatur. Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1977, 134 Seiten.

13. Literaturtagung:
Thema: Erzähltechniken in der modernen österreichischen Literatur

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 1. – 4. 11. 1973
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Alfred Doppler
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

9 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher (Graz): Joseph Roths Erzählung „Der Leviathan“
Univ.-Doz. Dr. Herbert Zeman (Wien/Bonn): Erzähltechnik und literarische Tradition – Heimito von Doderers Erzählung „Bischof – Tollgeworden“
Univ.-Prof. Dr. Adolf Haslinger (Salzburg): Die literarische Montage als Erzähltechnik im moderenen Roman. Dargestellt an Konrad Bayers „der sechste sinn“
Univ.-Ass. Dr. Karlheinz Rossbacher (Salzburg): Peter Handke: „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ und „Der kurze Brief zum langen Abschied“ als Vergleich
Univ.-Prof. Dr. Alfred Doppler (Innsbruck): Die Wortinhalte im Kontext von Robert Musils Novelle „Die Amsel“
Univ.-Ass. Dr. Josef Donnenberg (Salzburg): Kinder-Geschichten von Artmann, Bernhard, Brandstetter und Handke. Zur Technik des Erzählens und zu Fragen der Leseerziehung
Univ.-Prof. Dr. Hellmuth Himmel (Graz): Unsicherheit und Präzision. Erzähltechnische Beobachtungen an Franz Tumlers Erzählung „Der Mantel“
Univ.-Prof. Dr. Adalbert Schmidt (Salzburg): Die Technik der Rahmenerzählung in Franz Nabls „Johannes Krantz“
Univ.-Ass. Dr. Norbert Grießmayer (Wien): Zum Unterricht mit dem Lesebuch an der Oberstufe der AHS mit Berücksichtigung zeitgenössischer österreichischer Literatur

Lesung von Reinhard P. Gruber aus eigenen Werken, insbesondere „Aus dem Leben Hödelmosers. Ein steirischer Roman mit Regie“.

Tagungsbericht: 17. Jg./1973, S. 412-415.
Publikation: Alfred Doppler/Friedbert Aspetsberger (Hg.): Erzähltechniken in der modernen österreichischen Literatur. Wien (Österreichischer Bundesverlag) 1976, 166 Seiten.

12. Literarhistorikertagung:
Thema: Sprachthematik in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 1. 11. 1972
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Alfred Doppler
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

9 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Herbert Seidler (Wien): Der Literaturbegriff im geschichtlichen Wandel der Sprachauffassung
Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher (Graz): Die Komödiensprache Hugo v. Hofmannsthals
Univ.-Prof. Dr. Walter Weiss (Salzburg); Zum Verhältnis von Literaturwissenschaft und Linguistik
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Haller (Graz): Sprachkritik und Philosophie (Wittgenstein und Mauthner)
Univ.-Prof. Dr. Roger Bauer (München): Von der Glosse zum Gedicht. Karl Krauss‘ Anfänge als Lyriker
Univ.-Prof. Dr. Alfred Doppler (Innsbruck): Die Problematik der Konversation bei Schnitzler und Hofmannsthal
Univ.-Ass. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler (Wien): Die Thematisierung der Sprache in Heimito von Doderers „Dämonen“
Univ.-Prof. Dr. Adalbert Schmidt (Salzburg): Sprachthematik in Erich Landgrebes Novelle „Die Rückkehr ins Paradies“
Univ.-Ass. Dr. Adalbert Berger: Sprachthematik in der modernen Lyrik (Bemerkungen zu Gedichten Bachmanns, Celans und Heißenbüttels)

Tagungsbericht: ÖGL 17. Jg./1973, S. 50-53.
Publikation: (Institut für Österreichkunde (Hg.): Sprachthematik in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Wien (Verlag Ferdinand Hirt) 1974, 170 Seiten.

11. Literarhistorikertagung:
Thema: Zeit- und Gesellschaftskritik in der österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 30. 10.– 2. 11. 1971
Programmerstellung und Tagungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Alfred Doppler
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hermann Lein

8 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Hermann Kunisch (München): Literatur und Gesellschaft im 19. Jahrhundert
Univ.-Prof. Dr. Zdenko Škreb (Agram): Gesellschaft im dramatischen Werk Eduard von Bauernfelds
Univ.-Prof. Dr. Alfred Doppler (Innsbruck): Franz Kafka, „Das Urteil“ und „Die Verwandlung“
Univ.-Ass. Dr. Uwe Baur (Graz); Robert Musil: „Die Verwirrung des Zöglings Törleß“
Univ.-Ass. Dr. Josef Donnenberg (Salzburg): Zeitkritik bei Thomas Bernhard
Univ.-Prof. Dr. Walter Weiß (Salzburg): Sprache und Gesellschaft in der österreichischen Gegenwartsliteratur
Univ.-Doz. Dr. Friedbert Aspetsberger (Wien): Zur Gesellschaftskritik in der Gegenwartsliteratur

Stadtführung: Archivdirektor Univ.-Prof. Dr. Karl Gutkas
Lesung: Dr. Bernhard H. Zimmermann: „Der arme Reiche. Ein burgenländischer Jedermann“
Stadttheater St. Pölten: Tennessee Williams: „Endstation Sehnsucht“

Tagungsbericht: ÖGL 16.Jg. 1972, S. 57-59.
Publikation (von 6 Referaten): Institut für Österreichkunde (Hg.): Zeit- und Gesellschafts-kritik in der österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Wien (Verlag Ferdinand Hirt) 1973, 170 Seiten.

10. Literarhistorikertagung:
Thema: Das österreichische Volksstück
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1970
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

8 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Roger Bauer (München): Das Wiener Volksstück vor Raimund
Univ.-Prof. Dr. Robert Mülher (Graz): Die Bühnenstücke Ferdinand Raimunds
Dr. Walter Methlagl (Innsbruck): Die Gestaltung der Charaktere in Kranewitters „Sieben Todsünden“
Univ.-Prof. Dr. Leopold Kretzenbacher (München): Vom Mysterienspiel zum Volks-
schauspiel
Univ.-Prof. Dr. Walter Weiss (Salzburg): Nestroy und die Sprache
Univ.-Prof. Dr. Adalbert Schmidt (Salzburg): Ludwig Anzengruber: „Das vierte Gebot“
Univ.-Prof. Dr. Alfred Doppler (Graz): Ödön von Horvath: „Geschichten aus dem
Wienerwald“
Dr. Heinz Gerstinger (Burgtheater Wien): Das Volksstück auf dem gegenwärtigen Theater
Berichte der Arbeitsgruppen

Stadttheater St. Pölten: Ludwig Anzengruber „Das vierte Gebot“

Tagungsbericht: ÖGL 14.Jg./1970, S. 549-552.
Publikation: (Institut für Österreichkunde (Hg.): Das österreichische Volksstück. Wien (Verlag Ferdinand Hirt) 1971, 112 Seiten.

9. Literarhistorikertagung:
Thema: Interpretationen neuerer österreichischer Literatur

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 31. 10.– 3. 11. 1969
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

8 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Herbert Seidler (Wien): Adalbert Stifter: „Hagestolz“
Univ.-Prof. Dr. Hermann Kunisch (München): Ferdinand von Saar: „Schloß Kostenitz“
Univ.-Prof. Dr. Robert Mülher (Graz): Hugo von Hofmannsthal: „Ariadne auf Naxos“
Univ.-Doz. Dr. Alfred Doppler (München/Graz): Arthur Schnitzler: „Leutnant Gustl“
Univ.-Prof. Dr. Adalbert Schmidt (Salzburg): Hans Kaltnecker: „Gerichtet, gerettet“
Univ.-Doz. Dr. Alfred Doppler (München/Graz): Hermann Broch: „Die Schuldlosen“
Univ.-Doz. Dr. Werner Frühwald (München): Karl Kraus:“Die dritte Walpurgisnacht“
Univ.-Prof. Dr. Werner Welzig (Wien): Herzmanovsky-Orlando: „Der Gaulschreck im Rosennetz“.

Tagungsbericht: ÖGL 13.Jg./1969, S. 524-526.
Publikation: (Institut für Österreichkunde (Hg.): Interpretationen zur österreichischen Literatur. Wien (Verlag Ferdinand Hirt) 1971, 148 Seiten.

8. Literarhistorikertagung:
Thema: Literatur und Geschichte. Historische Stoffe in der österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 1. – 4. 11. 1968
Tagungsleitung: Univ.-Doz. Dr. Alfred Doppler
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

8 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher (Graz): Das „Historische“ als Baustein der österreichischen Moderne
Dr. Karl Stuhlpfarrer (wissenschaftl. Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte, Wien): Das literarische Werk als Quelle der Zeitgeschichte
Univ.-Doz. Dr. Alfred Doppler (Graz): Historische Ereignisse im österreichischen Roman. Das Ende der Monarchie (Radetzkymarsch) – Juli 1927 (Die Dämonen) – Juli 1934 (Der Mann im Schilf)
Univ.-Prof. Dr. Adalbert Schmidt (Salzburg): Der Österreich-Gedanke in der Dichtung des 20. Jahrhunderts
Univ.-Prof. Dr. Hermann Kunisch (München): Witiko und die Geschichte
Univ.-Prof. Dr. Erich Fülleborn (Erlangen-Nürnberg): Grillparzer und die Geschichte
Mag.-Rat Dr. Heinz Rieder: Karl Kraus, „Die letzten Tage der Menschheit“ in ihrer Beziehung zur historischen Wirklichkeit
Univ.-Prof. Dr. Walter Weiß (Salzburg): Österreichische Literatur – eine Gefangene des habsburgischen Mythos?

Tagungsbericht: ÖGL 13. Jg. 1969, S.34-37
Publikation: (Institut für Österreichkunde (Hg.): Geschichte in der österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Wien (Verlag Ferdinand Hirt) 1970, 148 Seiten.

7. Literarhistorikertagung:
Thema: Die österreichische Dramatik des 20. Jahrhunderts

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten
Zeit: 1. – 4. 11. 1967
Tagungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

8 Referate und ReferentInnen:
Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher (Graz): Tradition und neue Form im österreichischen Drama
Prof. Dr. Johann Vogelsang (Wien): Österreichische Dramatik des 20. Jahrhunderts
Univ.-Prof. Dr. Adalbert Schmidt (Salzburg): Die österreichische Dramatik zur Zeit des Expressionismus
Dr. Heinz Rieder (Wien): Die Tragödie der Seele – Franz Werfels „Juarez und Maximilian“
Prof. Dr. Johann Vogelsang (Wien): Die praktische Verwertung der österreichischen Dramatik im Rahmen der Weltliteratur an höheren Schulen
Univ.-Prof. Dr. Margret Dietrich: Die jungen österreichischen Autoren in ihrer Beziehung zur Bühnenpraxis unserer Zeit
Univ.-Doz. Dr. Alfred Doppler (Graz): Dramatische Formen bei Arthur Schnitzler
Univ.-Prof. Dr. Hermann Kunisch (München): Franz Werfels „Reich Gottes in Böhmen“ im Zusammenhang der österreichischen Staatsdramen

Filmaufführung: „3. November 1918“ nach dem Drama von Franz Theodor Csokor (Aufnahme der Inszenierung des Wiener Burgtheaters).

Tagungsbericht: ÖGL 12.Jg./1968, S. 57-59.
Publikation: Institut für Österreichkunde (Hg.): Beiträge zur Dramatik Österreichs im 20. Jahrhundert. Wien (Verlag Ferdinand Hirt) 1968.

6. Literarhistorikertagung:
Thema: Die österreichische Lyrik des 20. Jahrhunderts

Ort: Schloß Seggau bei Leibnitz
Zeit: 29. 10. – 1. 11. 1966
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

9 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Herbert Seidler (Wien): Die künstlerischen Voraussetzungen für die öster-reichische Lyrik des 20. Jahrhunderts
Univ.-Doz. Dr. Alfred Doppler (Graz): Stilformen der modernen Lyrik
Dr. Heinz Rieder (Wien):Weltbild und Lebensgefühl in der Lyrik der Moderne
Univ.-Prof. Dr. Hermann Kunisch (München): Die Lyrik Georg Trakls
Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher (Graz): Josef Weinheber und die Sprache
Univ.-Prof. Dr. Werner Welzig (Wien): Barocke Elemente in der modernen Lyrik
Univ.-Prof. Dr. Hellmuth Himmel (Graz): Zu drei späten Gedichten Rilkes
Univ.-Prof. Dr. Adalbert Schmidt (Salzburg): Heinrich Suso Waldeck und sein Kreis
Prof. Dr. Kurt Adel (Wien): Heinz Pototschnig und „Der Bogen“

Empfang: durch Landeshauptmann der Steiermark Ökonomierat Josef Krainer in der Weinbauschule Silberberg

Tagungsbericht: ÖGL 11..Jg./1967, S. 54-55.

5. Literarhistorikertagung:
Thema: Der moderne österreichische Roman

Ort: Schloß Seggau bei Leibnitz
Zeit: 30. 10. – 2. 11. 1965
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

9 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher: Der moderne psychologische Roman in Österreich
Dr. Heinz Rieder: Der neue Roman in Österreich
Dr. Alfred Holzinger: Die Romankunst Franz Nabls
Dr. Karl Dinklage: Robert Musils Leben und Werk im Lichte der neuesten Forschung
Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher: Franz Kafka
Prof. Dr. Karl Hopf: Heimito von Doderers Romane
Gerhard Fritsch: Elias Canetti und sein Roman „Die Blendung“
Dr. Viktor Suchy: Hermann Broch und der moderne Roman
Dr. Hans Vogelsang: Der katholische Roman in Österreich seit 1890

Lesung von Dietlind Haug, André Diehl, Hans Dolf, Harald Harth, Hannes Schütz (Mit-glieder des Grazer Schauspielhauses) zur Einführung und Vorbereitung des Tagungsthemas aus den Werken von Kafka, Kraus, Hofmannsthal, Broch und Peter Altenberg
Lesung von Franz Nabl aus seinen Werken
Buchausstellung: Überblick über den Roman

Tagungsbericht: ÖGL 10. Jg./1966, S. 77-79.

4. Literarhistorikertagung:
Thema: Georg Trakl und seine Zeit

Ort: Schloß Seggau bei Leibnitz
Zeit: 31. 10. – 3. 11. 1964
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

9 Referate und Referenten:
Hofrat Dr. Anton A. Klein (Graz): Georg Trakl und die Geschichte seiner Zeit
Otto Basil (Wien): Georg Trakl
Univ.-Doz. Dr. Alfred Doppler (Graz): Georg Trakl und seine Lyrik
Univ.-Prof. Dr. Robert Mülher (Graz): Symbolismus Trakls und Kafkas
Dr. Heinz Rieder (Wien): Die Geburt der Moderne in der Literatur der Jahrhundertwende
DDr. Harald Kaufmann: Trakl und die musikalischen Zeitgenossen
Prof. Dr. Franz Seyr: Ferdinand Ebner und die Anfänge der dialogischen Philosophie
Dir. Dr. Walter Koschatzky (Wien): Bildende Kunst zur Zeit Trakls
Edwin Hartl (Wien): Karl Kraus im Spiegel der Literaturgeschichte oder Die Literaturgeschichte im Spiegel Karl Kraus‘

Lesung: Burgschauspieler Helmut Janatsch las aus den Werken und Briefen Georg Trakls.Buchausstellung über die Literatur, die Kunst und Wissenschaft der Zeit um Georg Trakl.
Empfang: durch Landeshauptmann der Steiermark Ökonomierat Josef Krainer

Tagungsbericht: ÖGL 9.Jg. 1965, S60-61.

3. Literarhistorikertagung:
Thema: Grillparzer - Stifter

Ort: St. Pölten, Bildungshaus St. Hippolyt
Zeit: 31. 10. 3. 11. 1963
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

10 Referate und ReferentInnen:
OStR.Prof. Dr. Wilhelm Bietak (Wien): Probleme der Biedermeierdichtung
Dr. Viktor Suchy (Graz): Grillparzer und der Österreichgedanke
Univ.-Prof. Dr. Robert Mülher (Graz): Grillparzers Kunst
Univ.-Prof. Dr. Heinz Kindermann (Wien): Grillparzer in der Sicht moderner Theater-wissenschaft
OStR. Prof. Dr. Wilhelm Bietak (Wien): Grillparzer als politischer Denker
Univ.-Doz. Dr. Walter Weiß (Innsbruck): Die Entwicklung des Grillparzerbilds von August Sauer bis zur Gegenwart
Univ.-Prof. Dr. Joachim Müller (Jena): Adalbert Stifter – Weltbild und Erzählkunst (wegen Ausreiseschwierigkeiten des Referenten verlas Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher das übersandte Manuskript)
Prof. Dr. Kurt Adel (Wien): Adalbert Stifter als Erbe Goethes
Univ.-Doz. Dr. Kurt Gerhard Fischer (Gießen): Stifters Pädagogik
Univ.-Prof. Dr. Renate Wagner-Rieger (Wien): Adalbert Stifter und die bildende Kunst.

Stadttheater St. Pölten: Franz Grillparzer: Die Ahnfrau

Tagungsbericht: ÖGL 7. Jg./1963, S. 585-587.

2. Literarhistorikertagung:
Thema: Neuere österreichische Dichtung und ihre Interpretation

Ort: Melk, Hotel Weißes Rössel
Zeit: 7. – 10. 12. 1962
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

9 Referate und Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Robert Mühlher (Graz): Interpretationsfragen an neuerer österreichischer Dichtung
Prof. Dr. Alfred Doppler (Graz): Interpretation an neuerer österreichischer Lyrik
Prof. Dr. Kurt Adel (Wien): Gibt es eine verbindliche Interpretation von Gedichten? Dargestellt an einem Gedicht von Walter Sachs
Dr. Heinz Rieder (Wien): Von Robert Musil zu George Saiko
Direktor Leon Epp (Wien): Zur Problematik des Theaters
Univ.-Prof. Dr. Eugen Thurnher (Innsbruck): Probleme der literarischen Erziehung
Prof. Dr. Helmuth Fiechtner (Wien): Hugo von Hofmannsthal
Univ.-Doz. Dr. Johann Sofer (Wien): Idee und Gestaltung des Welttheaters. Zum 40. Jahres-tag der Uraufführung des „Salzburger großen Welttheaters“ von Hofmannsthal
Univ.-Doz. Dr. Hellmut Himmel (Graz): Interpretationsprobleme bei Rainer Maria Rilke

Kolloquium und Dichterlesung der Staatspreisträger George Saiko, Milo Dor und Hans Lebert

Tagungsbericht: ÖGL 7.Jg./1963, S.41-42.

1. Literarhistorikertagung:
Thema: Die österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts

Ort: Semmering, Hotel Stefanie
Zeit: 28. 4. – 1. 5. 1962
Eröffnung: Ministerialrat Dr. Hans Brunmayr

8 Referate und Referenten:
Prof. Dr. Johann Hanich: Abgrenzung, Standpunkt und Geltung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts
Prof. Dr. Alfred Doppler: Die Lyrik in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts
Dr. Josef Strelka: Die Epik in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts
Prof. Dr. Johann Vogelsang: Das Drama in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts
Dr. Walter Jambor: Das Österreichbild in der zeitgenössischen Dichtung
Prof. Dr. Erwin Rudolf: Die unterrichtliche Verwendung der zeitgenössischen Dichtung
Univ.-Prof. Dr. Friedrich Heer: Das Weltbild der österreichischen Dichtung des 20. Jahr
hunderts
Prof. Dr. William H. Oldenbrook (Union College, New York): Unsere zeitgenössische Dichtung aus dem Blickpunkt Amerikas

Lesung: Christine Busta und Gerhard Fritsch lesen aus eigenen Werken