Institut für Österreichkunde

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Institut für Österreichkunde
1010 Wien, Hanuschgasse 3/Stiege 1/3. Stock
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S O M M E R 2010:


Gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Österreichkunde mit dem
Institut Österreichisches Biographisches Lexikon
der Österr. Akademie der Wissenschaften

 

Dr. Christine Kanzler

Das Schicksal der in Wien verbliebenen jüdischen Ärztinnen und Ärzte
von 1938 bis 1945

Gleich anderen Berufsgruppen wurde auch die jüdische Ärzteschaft unmittelbar nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 aus dem Berufsleben verdrängt.
Ärztinnen und Ärzte  wurden aus ihren Positionen an der Universität entfernt,
aus Spitälern und Krankenkasseneinrichtungen entlassen und aus ihren Ordinationen vertrieben. Eine Anzahl von ihnen war als so genannte „Krankenbehandler“ ausschließlich zur Behandlung von Juden berechtigt.
Im Vortrag wird die Situation der in Wien ansässigen Ärztinnen und Ärzte jüdischer Herkunft  im Vorfeld von Flucht und Deportation beleuchtet
und am Beispiel ausgewählter Lebensläufe veranschaulicht.

Einführung:
Dr. Daniela Angetter, Institut Österreichisches Biographisches Lexikon

Zeit: Donnerstag, 24. Juni 2010, 18.00 Uhr

Ort: Institut für Österreichkunde
1010 Wien, Hanuschgasse 3/Stiege 1/3.Stock (Lift)



 

Eintritt frei, Gäste sind herzlich willkommen!
Für die Tagungen ist aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung im IÖK erforderlich!

Weitere Informationen und Anmeldung: ioek.wirtschaftsgeschichte@univie.ac.at

Mitglied des Verbandes der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreich - VWGÖ