
Institut
für Österreichkunde
Hanuschgasse
3/3, 1010 Wien
Tel./Fax:
++43/1/512 79 32
e-mail: ioek.wirtschaftsgeschichte@univie.ac.at
Die
Dokumentation wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung,Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Forschungsprojektes "Österreichische und europäische Geschichte. Dokumentation von Themen und Zugangsweisen in der Lehrerfortbildung, 1945-2000" erstellt. |
Tagungen|Publikationen|Register
Der
starke Impetus, die Geschichte Österreichs als Grundlage eines neuen österreichischen
Nationalbewusstseins anzusehen, wie er unmittelbar nach 1945 wirksam war, wurde
später aus verschiedenen Gründen sukzessive abgeschwächt, sodass
sich schließlich eine Gruppe jüngerer Lehrer und Wissenschaftler
1954/55 aus Eigenitiative zum Arbeitskreis für österreichische Geschichte
zusammenschloss, der bald, eine überaus intensive, alle Bundesländer
erfassende Tätigkeit in der Lehrerfortbildung entwickelte.
Da sich die Tätigkeit des Arbeitskreises eines intensiven transdisziplinären
Zuspruchs erfreute, wurde sie um Fortbildungsaktivitäten aus dem Bereichen
Deutsch und Geographie erweitert. Infolge dieser Ausweitung kam es 1962 zur
Umbenennung in „Institut für Österreichkunde“.
Die Schwerpunktveränderungen in den Lehrplänen gleichzeitig mit einer
Konsolidierung eines breiten Österreichbewusstseins und einer immensen
Ausweitung der Erscheinung zum Thema „Österreich“ auf dem Buchmarkt
ließen die Konzentration der Fortbildung auf Themen der österreichischen
Kultur und Geschichte etwas zurücktreten.
Das vorliegende Projekt dokumentiert diese allgemeine Entwicklung ebenso wie
im Detail die Fortbildungsveranstaltungen und Publikationen des Instituts.
• Tagungen
des Institutes (1955 – 2003)
• Publikationen des Institutes:
Zeitschrift „Österreich in Geschichte und Literatur“ (ÖGL),
Schriften des Institutes für Österreichkunde (S), Schriftenreihe Literatur
des Institutes für Österreichkunde (SL), Österreich Archiv (ÖA)
• Register zu den
Publikationen des Institutes: jeweils ein getrenntes Autoren-, Orts-, Personen-
und Sachregister für ÖGL (Jg. 1-44/1957-2000) bzw. gemeinsam für
die 3 Schriftenreihen (1958-2001).
Die Erstellung der beiden Register erfolgte bis zur Ebene der Titel und Untertitel,
zur Erhöhung der Information wurden gelegentlich auch Kapitelüberschriften
erfasst.
Eine interpretierende Studie
zu diesem Dokumentationsprojekt ist im ÖGL-Doppelheft
3-4/48.Jg./2004 erschienen.